Geburtsjahr: 1949

Geburtsort: Tiengen/Hochrhein

Künstlerischer Werdegang:
Autodidakt.
Seit 1989 spontanes Sammeln von Fundstücken und Beginn der Bildhauerei.
Wichtige Impulse durch Michael Kragler.
Seit 2002 freischaffend
Lebt und arbeitet in Oberding bei Erding

Mitgliedschaft:
Kunstverein Erding e. V. (seit 1996) kunstverein-erding.com
Sculpture Network (seit 2009) sculpture-network.org
Webseite: kunstraum.com


Statt einer selbstverfassten „Philosophie“ Aussagen von Anderen.

Zitate von Künstlern

Lebensspur noch im abgestorbenen Holz. Schon die ersten Schnitte in den runden Stamm fordern von mir, dass ich mich verwandt machen muss mit seinem strömenden Wachstumswesen.

Ich muss dasjenige, was in mir ihm ähnlich ist, zu Sprechen bringen.

Der Stamm ist ein schweigsames Gegenüber, wenn ich nicht in mich selbst hineinlauschend ihn sprechen höre, wird er sich verschließen, und es kommt kein Gespräch, vielleicht noch ein echoloser Monolog zustande. (Manfred Welzel)

Die Entstehung eines Werkes, seine Aus- und Fortbildung, ist eine dialogische, ein Prozess zwischen dem ursprünglich Intendierten einerseits und dem Horchen und Eingehen auf das Gegenüber und Im-Auge-behalten des Entstehenden andererseits, also zugleich aktiv im Behaupten und passiv im Entstehen lassen können.(Lothar Fischer)

Der Bildhauer ist geheimnisvoll in seinem Werk anwesend. Er kann nicht ausweichen, es wird für den, der die Formensprache zu lesen versteht, alles sichtbar sein, was in dem Künstler lebt. Ob milde Beständigkeit, Zaghaftigkeit, eine verborgene Gewalttätigkeit, ob eine spöttische Verächtlichkeit oder Versöhnlichkeit in seinem Wesen ist, Eitelkeit oder Bescheidenheit, hemmungsloses Draufgängertum oder rücksichtsvolle Nachgiebigkeit. Ob er ein Lauschender oder ein Sprechender ist.

Wie die Hand eine Fläche gestaltet, so ist des Sein dieses Menschen.(Manfred Welzel)


Pressestimmen

Fundstücke nach einem Sturm, Baumstämme, die die Fäulnis ausgehöhlt hat oder zerhackte Obstbäume macht er zu Kunstobjekten. (Erdinger SZ)

Wolfgang Fritz sucht das Wesentliche eines Stückes Holz zu erkunden, das er im Wald findet, um das Innere der Natur zu begreifen. (Erdinger SZ)

Er lässt das Holz sprechen, tritt mit ihm während des Bearbeitens in eine Art meditativer Dialog. (Erdinger SZ)

„So wenig wie möglich wegnehmen, so viel wie möglich den Baum sprechen lassen...“ (Erdinger SZ)

Er greift bevorzugt vorhandene Formen auf, arbeitet diese aus oder unterstreicht ihren Charakter nur durch farbliche Hervorhebungen, durch Konservierung der Oberflächen. Dabei hat es durchaus Symbolcharakter, dass er sein Material bevorzugt dort sucht und findet, wo Sturm oder andere Einflüsse dem Baum seine ursprünglich Form genommen haben, wo aus Zerstörung Neues entstanden ist. (Erdinger SZ)

Wolfgang Fritz hat dem amorphen Stück Holz Gestalt, fast ein zweites Leben gegeben. (MM/Erdinger Anzeiger)


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